Hallo, ich heiße Hanno Nörenberg, bin kaufmännischer Angestellter und Initiator dieser Homepage.
Vor einigen Jahren habe ich den Didgeridoosound bei Niels, meinem Nachbarn, kennengelernt.
Zunächst konnte ich mit dem Sound nicht viel anfangen doch nach kurzer Zeit hat mich dieser erdige Ursound faziniert. So wurde mein Nachbar zu meinen ersten Didgelehrer.
Auf Nachfrage bekam ich durch Ihn erste Hintergrundinfos und eine Livevorstellung an diesem "Holzstück"!
Dann folgten Workshops bei Matthias Wilden und Phil Conyngham.
| Da ich schon in der Schulzeit im Musikunterricht lieber Schiffeversenken gespielt habe, als mit den Klöppeln auf das Glockenspiel einzuschlagen und auch musikalische Versuche auf der Gitarre fehlschlugen, war ich der Überzeugung, daß ich über keine musikalische Ader verfüge. Das Didgeridoo hat es geschaft, die Tür zu diesen Raum in mir zu öffnen und mich eines Besseren zu belehren. |
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Seit ich das Didgeridoo als Musikinstrument kenne und spiele, ist mir klar, dass es nicht irgendein Instrument ist.
Klar gehört es in die Instrumentengruppe der Aerophone, wird in versch. Tonlagen "geerntet", lässt sich percussiv und melodisch spielen, laut und leise spielen, wie andere Instrumente auch.
Mit einem Schlagzeug kann ein Spieler es richtig grooven lassen.
Eine E-Gitarre kann den let´s fet´s Charakter eines Songs erzeugen.
Und mit der entsprechenden Technik zusammen, entstehen dann so Musikrichtungen wie House, Goya, Techno und wie sie alle heißen.
Die sind stundenlang tanzbar und werden als hipp, cool und geil bezeichnet, doch in meinen Ohren klingen diese Musikstile irgendwie zu künstlich.
Der Didgesound gefällt mir eher und ich benenne den Sound im Unterschied zu den oben genannten als erdig, natürlich, handgemacht, groovig, faszinierend und in die Beine gehend.
Seit ich einige Hintergrundinformationen über das Didgeridoo und dessen Herkunft bekommen habe, ist zu dem Selbstverständnis dem Didgeridoo als Musikinstrument gegenüber eine Portion Dankbarkeit hinzugekommen, dieses menschliche Urzeitinstrument spielen zu dürfen.
Mit diesem Instrument auch eine neue Form von Spaß zu haben, halte ich ebenfalls für einen bereichernden Faktor. Gerade in anbetracht einiger witziger Soundmöglichkeiten mit dem Didge. Vor kurzem hörte ich, wie jemand den Pippi-Langstrumpf Soundtrack auf dem Didge nachspielte. Mit dem Didge ist mehr drin, als nur Magiejodelsounds zu erzeugen.
Hier zwei Soundbeispiele zum herunterladen:
Der percussive Sound
(355 Kb)
Der Magic-Soundteppich
(355Kb)
Die Magic-Spielvarianten werden in unseren Breiten gern von Straßendidgern gespielt und bilden eine Art Soundteppich.
Die perccussive Spielweise ist bei den "Groovern" sehr gängig.
Natürlich schließt die Eine die Andere nicht aus!
Zur Zeit möchte ich dieses Urinstrument durch Workshops Interessierten vorstellen und die Spieltechnik vermitteln.
Ich bin Hauptansprechpartner für CD´s , Zubehör und berate gern bei Anschaffungsfragen.
Didgige Grüße 